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Vom Netz zum System

Die Dynamik in den Netzen nimmt zu, ein rein konventioneller Netzausbau reicht nicht aus, um dieser Herausforderung gerecht zu werden. Stattdessen ist der Umbau des Netzes hin zu einem intelligenteren und flexibleren Gesamtsystem nötig. Wie das geht und welche Lösungen es bereits für die anstehenden Herausforderungen gibt, zeigt der FNN-Fachkongress Netztechnik.

Netze sind ein zentraler Baustein der Energiewende. Strom wird zunehmend regenerativ erzeugt und muss über immer weitere Strecken transportiert werden. Der Erzeugungspark wandelt sich und von den mittlerweile fast 1,5 Millionen installierten dezentralen Erzeugungsanlagen sind die meisten in der Nieder- und Mittelspannung installiert. Dafür müssen die Netze weiterentwickelt werden. Denn die größten Treiber für den Umbau der Netze bleiben auch in den nächsten Jahren bestehen: der Ausbau der erneuerbaren Energien, die Stilllegung der Kernkraftwerke und die stärkere Integration des europäischen Energiebinnenmarkts. Netze müssen daraufhin weiterentwickelt werden; die Architektur des Systems wird sich wandeln.

Um die Netze sinnvoll für die anstehenden Aufgaben zu ertüchtigen, sind Änderungen auf allen Ebenen nötig. Das betrifft sowohl die Übertragungs- als auch Verteilnetze sowie Anforderungen an die bereits heute angeschlossenen und künftig noch zu installierenden Erzeugungsanlagen.

Auch die Netzbetriebsmittel und die Methoden der Netzführung selbst ändern sich in der Folge. All diese Änderungen müssen im laufenden Systembetrieb erfolgen – und das bei mindestens gleich hoher Versorgungsqualität wie bisher. Eine anspruchsvolle Aufgabe, bei der der Fachkongress Netztechnik 2015 Hilfe und Orientierung gibt.

Es ist eine Kernaufgabe des Forums Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN), innovative Technologien durch Regelsetzung sattelfest für den laufenden Netzbetrieb zu machen. Aus diesem Verständnis heraus veranstaltet FNN erneut den mittlerweile 19. Fachkongress Netztechnik. Der Fachkongress beginnt mit der Frage, wie sich die zunehmende Divergenz zwischen dem politischen Willen zum weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und dem tatsächlichen Ausbau und Betrieb der Netze auswirkt. Desweiteren geht es um konkrete Ansätze zu einer besseren Systemintegration dezentraler Erzeugungsanlagen. Hier sind zum Beispiel die netzbetrieblichen Anwendungsfälle des intelligenten Messsystems oder angepasste Schnittstellen zwischen Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern zu nennen. Auch der sichere Systembetrieb mit IKT ist ein Schwerpunktthema. Schließlich ist es wichtig, dass die Weiterentwicklung der Netze nicht nur national gedacht wird. Aus diesem Grund gibt es in diesem Jahr erstmals einen eigenen internationalen Block am zweiten Kongresstag. Somit erlaubt der FNN-Fachkongress Netztechnik erneut einen umfassenden Rundumblick auf innovative Ansätze beim Wandel vom Netz zum System.

Speakers’ Corner

Innerhalb der Ausstellung können Sie in der Speakers‘ Corner mit Mitarbeitern aus FNN-Gremien in Kontakt treten. Sie erläutern FNN-Aktivitäten wie den Einsatz von Geoinformationssystemen, Best Practices zu VDE-Anwendungsregeln, Schnittstellen zwischen Verteilnetz und Kunde oder Schnittstellen zwischen Übertragungsnetz und Verteilnetz. Nutzen Sie dieses Angebot, um in entspannter Atmosphäre ins Gespräch zu kommen!

Zielgruppe

Der FNN-Fachkongress Netztechnik richtet sich an Entscheidungsträger von Netzbetreibern und Industrieunternehmen, an Fachexperten und Betriebsingenieure, Einkäufer, Planer, Vertreter von Behörden und Großunternehmen, Hersteller von Betriebsmitteln, Komponenten und Software, an Tiefbauunternehmen und Tiefbauingenieure sowie an wissenschaftliche Einrichtungen.

© 2015 EW Medien und Kongresse GmbH
EW Medien und Kongresse GmbH Fachkongress Netztechnik 2011 FNN vde
www.fachkongress-netztechnik.de/index.php?id=52

Fachkongress Netztechnik 2015